ANWENDUNG
Während der Pandemie durfte generell keine Luft zurückgeführt werden. Die Folge: alle Rotationswärmetauscher mussten abgeschaltet werden. Eine Maßnahme, die weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar ist. Um diese Ineffizienz zukünftig zu verhindern und gleichzeitig strukturell für mehr Infektionsschutz auch bei saisonalen Epidemien zu sorgen, sind neue Wege nötig, um die Kernanforderungen Infektionsschutz und Nachhaltigkeit wieder zu vereinen.
BESCHREIBUNG
In diesem Beispiel wurde die virologisch bedenkliche Umluftanlage mit acht Steritubes ausgestattet. Der Vorteil von UV-C gegenüber der mechanischen Filterung liegt darin, dass UV-C-Anlagen nur nach Bedarf aktiviert werden und nur in eingeschaltetem Zustand Kosten erzeugen. Ein weiterer Fakt: UV-C unterliegt nicht der Biozidverordnung (Biozid-VO) – im Gegensatz zu der seit Corona viel beworbenen Ionisation und Plasma-Technologie
UNSER KONZEPT
Ähnlich wie das Brandschutzprinzip: Steritubes werden vorsorglich in den Umluftteil der RLT-Anlage (im Kanal oder RLT) integriert und erst bei Bedarf eingeschaltet. Die Anpassung des Lüftungsströmungsprofils verbessert die Raumluftqualität so stark, dass sie fast so sauber ist wie nicht kontaminierte Außenluft. Gleichzeitig werden bis zu 30 % Energie eingespart, da Kurzschlussströme verhindert werden. Das wird gewährleistet, indem das verbreitete Prinzip der Deckenlüftung (Luft von oben zuführen und oben abführen) auf das Prinzip der Verdrängungslüftung umgestellt wird (oben zuführen und unten abführen).


